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Geschichte der Burgfestspiele

27 Jahre Burgfestspiele Schloß Stetten im Jahr 2016 sind eine Erfolgsstory, die wir unserem Publikum, unseren Förderern und unserem Ensemble verdanken.

Eine Erfolgsstory vor allem auch deswegen, weil sich immer wieder engagierte und talentierte Damen und Herren, Jugendliche und Kinder bereit fanden, in unendlich vielen Proben zur Verfügung zu stehen, um den Besuchern unseres Amateurtheaters bei den Aufführungen Freude zu bereiten, aber auch selbst Freude am Spielen zu haben.

Ursprünglich sollte das Theater im Burggraben von Schloß Stetten nur im Jahr und zur Feier der 500-sten Wiederkehr der Tierberger Fehde, der letzten legalen Fehde von Reichsadligen, den Grafen von Hohenlohe und den Reichsrittern von Stetten stattfinden. Es ging wie immer um Einfluss und Macht und die Vorherrschaft in Künzelsau, aber in diesem Falle ganz konkret um das kleine Schloß Tierberg. Die damals ursprünglich geplanten sechs Vorstellungen waren bald ausverkauft, man erhöhte erst auf acht und schlußendlich sogar auf zwölf Aufführungen. Die Begeisterung war groß für dieses erste Stück "Hi Stetten - hi Hohenlohe" aus der Feder des Burgherrn Dr. Wolfgang v. Stetten unter der Regie von Rolf Parton.

Aufgrund dieser Begeisterung seitens der Besucher und der Mitwirkenden aus Kocherstetten, Künzelsau und Umgebung wurde aus einem "Provisorium" für Bühne und Zuschauerraum schnell eine feste Einrichtung. Und bald ging man von einem zunächst zweijährigen Turnus auf einen jährlichen Aufführungsrhythmus über.

Seit 1999 wurde das Programmangebot durch ein Kinderstück in Eigenproduktion ergänzt, bei dem jährlich 20 bis 30 Jugendliche und Kinder begeistert mitspielten. Die Stücke waren vom Autor her gedacht als Geschichte zum Anfassen mit "opulenten" Darstellungen und Kämpfen, galoppierenden Pferden im Burggraben, mitspielenden Tieren und in Kutschen einfahrenden Königen und Damen. Auch Kinderstücke von bekannten Autoren wie Astrid Lindgren oder Erich Kästner oder Ottfried Preußler dienten als Vorlage für die Eigenproduktionen im Burggraben.

Ein weiterer Schritt war im Jahr 2000 die Ergänzung des Spielplanes um Operettenaufführungen der Budapester Operettenwelt und in den letzten Jahren alternativ auch um Operettengala-Vorstellungen, Musical Nights und andere Musikveranstaltungen, die jeweils sehr dankbar vom Publikum aufgenommen wurden. Und 2001 wurde zusätzlich zum Verein die Künzelsauer Burgfestspiele Schloß Stetten gGmbH gegründet, um den Verein vom finanziellen Risiko der Festspiele zu entlasten.

Mit drei Stücken und mitunter über 10.000 Zuschauern war der Verein in seiner Eigenschaft als Amateurtheater im engen Burggraben, bei fehlenden Nebenräumen, an der Grenze seiner Möglichkeiten angelangt. Das führte dazu, dass bis auf weiteres kein eigenes Kinderstück mehr aufgeführt wurde, sondern professionelle Aufführungen der Landesbühne bzw. des Theaters auf Tour das eigene Kinderstück ersetzten.

Ab 2007 suchte man, nach den erfolgreichen heimatverbundenen Stücken, seitens des Ensembles eine neue Herausforderung für die Volkstheatereigenproduktionen und wagte sich an Literatur, zunächst mit Stücken von Johann Nepomuk Nestroy, 2007: "Das Haus der Temperamente" und 2008: "Der Böse Geist Lumpazivagabundus". 2009 wurde dann "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund aufgeführt. Und im laufenden Spieljahr steht „Der Schinderhannes“ von Carl Zuckmayer auf dem Programm.

Die Operette wurde zunächst zugunsten der eigenen Veranstaltungen ausgesetzt, dafür wurde das Programm ergänzt durch jeweils ausverkaufte Musical-Nights bzw. Operetten-Galavorstellungen.

Als kulturelles Highlight haben sich die jeweiligen Premierenempfänge im Sommer auf Schloß Stetten erwiesen, die Prominenz und Kunstkenner im schönen Ambiente der Burg zum Auftakt der Festspiele zusammenkommen lassen. Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf Sie, unser Publikum. 125.000 Besucher waren es bisher. Wir wollen Ihnen weiterhin Freude bereiten.

Ein großer Dank gilt unseren Förderern von Industrie, Handel und Banken. Ohne Sie hätten wir die Festspiele nicht durchführen können. Auch die Stadt Künzelsau und das Land Baden-Württemberg gehören dazu. Hinzu kommen 221 Vereinsmitglieder mit ihrer ideellen Unterstützung, darunter viele Mitglieder des Ensembles und auch Bewohner der Residenz Schloß Stetten, die bei den vielfältigen Arbeiten vor und hinter der Bühne mithelfen, die Kosten im Rahmen zu halten.

Auch der Familie von Wolfgang Paul Frhr. v. Stetten, Calgary/Canada, und Dr. Norbert Frhr. v. Stetten, München, ist Dank zu sagen, dass sie Teile ihrer Grundstücke und Gebäude die letzten 20 Jahre kostenlos zur Verfügung stellten. Ohne ausreichenden Zugang und Parkplätze wären diese Veranstaltungen auch nicht durchzuführen. Sozusagen selbstverständlich, aber doch nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Firmengruppe des Initiators Dr. Wolfgang Frhr. v. Stetten mit allen Einrichtungen zur Verfügung stand und steht und anfallende Unterdeckung übernommen hat.

Das Programm bisher:

1989: „Hi Stetten, Hi Hohenlohe“ von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie Rolf Parton

1991:  „Die Heilige und ihr Narr“, nach dem Roman von Agnes Günter, Regie: Rolf Parton
1993: „Hilfe, die Württemberger kommen“, von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie Wolfgang Kröper
1995:
„Hochzeitsnacht mit Onkel Max“, von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Günther Schößböck
1996:
„Der Schwarz von Orlach“, von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Franz Bäck
1997: „Die Dunkelgräfin von Ingelfingen“, von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Franz Bäck
„Räuber Itzenblitz und junge Ritter vom Kocherstein“, von Dr. W. Frh. von Stetten
1998: „Mechthild von Stein-Hexe oder Heilige", von Dr. W. Frh. von Stetten
„Räuber Itzenblitz und das Geheimnis der Räuberbraut Eva“, von Dr. W. Frh. von Stetten
1999: „Die Heilige und ihr Narr“, nach dem Roman von Agnes Günter, Regie: Franz Bäck
2000: „Die Csárdásfürstin“, von Emmerich Kálmán, Budapester Operettenwelt
„Ronja Räubertochter“ nach Astrid Lindgren
2001: „Hi Stetten, hi Hohenlohe“, von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Franz Bäck
„Der Zigeunerbaron“, von Johann Strauß, Budapester Operettenwelt
„Immer dieser Michel“, frei nach Astrid Lindgren, Regie: Heinz Haguenau
2002: „Gräfin Mariza“, von Emmerich Kálmán, Budapester Operettenwelt
"Kalle Blomquist, Der Meisterdetektiv"
2003: „Der Schwarze Abt von Schöntal“, nach Max Eyth: Mönch und Landsknecht, Buch und Regie: Franz Bäck
„Die Lustige Witwe“ von Franz Léhar, Budapester Operettenwelt
„Der Kleine Prinz und der Waisenjunge“
2004: „Die Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren, „Der Schwarze Abt von Schöntal“, nach Max Eyth: Mönch und Landsknecht, Buch und Regie: Franz Bäck, „Viktoria und ihr Husar“, von Paul Abraham, Budapester Operettenwelt

2005: „Eine Nacht in Venedig“, von Johann Strauß, Budapester Operettenwelt
„Emil und die Detektive“, von Erich Kästner
2006: „König Friedrich der Dicke“, Buch und Regie: Franz Bäck
„Die Fledermaus“, von Johann Strauß, Budapester Operettenwelt
2007: „Das Haus der Temperamente“, von Johann Nepomuk Nestroy, Regie: Franz Bäck
„Die Csárdásfürstin“, von Emmerich Kálmán, Budapester Operettenwelt
„Die Zauberflöte“, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Budapester Operettenwelt
2008: „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ oder „Das Liederliche Kleeblatt“ von J.N. Nestroy, Regie: Franz Bäck
„Die Biene Maja“ Musical für Kinder nach Waldemar Bonsel
„Tom Sawyer“ nach Mark Twain
2009: „Der Bauer als Millionär“ oder „Das Mädchen aus der Feenwelt“, von Ferdinand Raimund, Regie: Franz Bäck
„Lieaderlich, Iwwerzwerch un’ meeh …“ mit Annaweech
„Musical Night“
2010:
„Der Schinderhannes“, von Carl Zuckmayer, Regie Franz Bäck
„Ali Baba und die vierzig Räuber“, von Dietrich Taube nach Märchen aus 1001 Nacht
Die Lustige Witwe, Budapester Operettenwelt
„SWR1 Pop & Poesie“
2011:
„Sternstunden der Menschheit“ mit Heio von Stetten
„Musical Night“
„Alles in Ordnung“ Chiemgauer Volkstheater von Maximilian Vitus
2012:
„Die drei Musketiere“, von Alexandre Dumas, Regie: Björn Dömkes
Annaweech - Die Hohenloher Kultband

2013: "Robin Hood", Regie: Björn Dömkes

Konzert von "Westwood" und Musical Night

2014: "Zorro", Regie: Björn Dömkes

2015: "Casanova", Regie: Björn Dömkes, Annâweech (Hohenloher Mundartband), Musical Night

2016: "Das perfekte Desaster Dinner" Komöde am Kurfüstendamm, Musical Night

2017: "Die Csárdásfürstin" mit der Budapester Operettenwelt, Musical Night

 

2010 - Der Schinderhannes und SWR1 Pop & Poesie

Der Schinderhannes von Carl Zuckmayer, Regie Franz Bäck

SWR1 Pop & Poesie mit Michael Holtmann


 

2008 - „Der böse Geist Lumpazivagabundus“, „Die Biene Maja“ und „Tom Sawyer“

2008: „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ oder „Das Liederliche Kleeblatt“ von J.N. Nestroy, Regie: Franz Bäck
„Die Biene Maja“ Musical für Kinder nach Waldemar Bonsel
„Tom Sawyer“ nach Mark Twain


 

2006 - „König Friedrich der Dicke“ und „Die Fledermaus“

„König Friedrich der Dicke“, Buch und Regie: Franz Bäck
„Die Fledermaus“, von Johann Strauß, Budapester Operettenwelt


 

2004 - „Die Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren, „Der Schwarze Abt von Schöntal“ und „Viktoria und ihr Husar“

„Die Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren
„Der Schwarze Abt von Schöntal“, nach Max Eyth: Mönch und Landsknecht, Buch und Regie: Franz Bäck
„Viktoria und ihr Husar“, von Paul Abraham, Budapester Operettenwelt


 

2002 - "Gräfin Mariza" und "Kalle Blomquist, der Meisterdetektiv"

Gräfin Mariza, geschrieben von Emmerich Kálmán, aufgeführt von der Budapester Operettenwelt.

Kalle Blomquist, der Meisterdetektiv


 

2000 - "Die Csárdásfürstin" und "Ronja Räubertochter"

Die Csárdásfürstin: Geschrieben von Emmerich Kálmán, aufgeführt von der Budapester Operettenwelt

Ronja Räubertochter: nach Astrid Lindgren.  2000


 

1998 - "Mechthild von Stein-Hexe oder Heilige" und "Räuber Itzenblitz und das Geheimnis der Räuberbraut Eva"

Geschrieben von Dr. W. Frh. von Stetten. 1998


 

1996 - "Der Schwarz von Orlach"

Geschrieben von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Franz Bäck. 1996


 

1993 - "Hilfe, die Württemberger kommen"

Geschrieben von Dr. W. Frh.von Stetten, Regie Wolfgang Kröper, 1993


 

1989 - Theaterstück "Hi Stetten, Hi Hohenlohe"

Geschrieben von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie Rolf Parton, 1989

2016 - "Das perfekte Desaster Dinner" und Musical Night

"Das perfekte Desaster Dinner" Komöde am Kurfüstendamm, Musical Night mit der Axel Törber Band, SET


 

2015 - "Casanova", "Annâweech" und "Musical Night"

"Casanova", Regie: Björn Dömkes, Annâweech (Hohenloher Mundartband), Musical Night


 

2014 - "Zorro"

"Zorro", Regie: Björn Dömkes


 

2013 - Robin Hood, Westwood und Musical Night

"Robin Hood", Regie: Björn Dömkes

Konzert von "Westwood" und Musical Night


 

2012 - Die 3 Musketiere und Annâweech

Die drei Musketiere“, von Alexandre Dumas, Regie: Björn Dömkes
Annaweech - Die Hohenloher Kultband


 

2011 - Chiemgauer Volkstheater, Lesung Heio von Stetten und Musical Night

„Sternstunden der Menschheit“ , Lesung Heio von Stetten
„Musical Night“ mit Live Band
„Alles in Ordnung“ Chiemgauer Volkstheater von Maximilian Vitus


2009 - „Der Bauer als Millionär“, „Annâweech" und „Musical Night“

„Der Bauer als Millionär“ oder „Das Mädchen aus der Feenwelt“, von Ferdinand Raimund, Regie: Franz Bäck
„Lieaderlich, Iwwerzwerch un’ meeh …“ mit Annaweech
„Musical Night“


 

2007: „Das Haus der Temperamente“, „Die Csárdásfürstin“ und „Die Zauberflöte“

„Das Haus der Temperamente“, von Johann Nepomuk Nestroy, Regie: Franz Bäck
„Die Csárdásfürstin“, von Emmerich Kálmán, Budapester Operettenwelt
„Die Zauberflöte“, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Budapester Operettenwelt


 

2005 - „Eine Nacht in Venedig“und „Emil und die Detektive“

„Eine Nacht in Venedig“, von Johann Strauß, Budapester Operettenwelt
„Emil und die Detektive“, von Erich Kästner


 

2003 - "Der kleine Prinz und der Waisenjunge und "Der schwarze Abt von Schöntal"

Der kleine Prinz und der Waisenjunge
Der schwarze Abt von Schöntal, nach Max Eyth: Mönch und Landsknecht, Buch und Regie: Franz Bäck


 

2001 - "Der Zigeunerbaron" und "Hi Stetten, hi Hohenlohe" und "Immer dieser Michel"

Der Zigeunerbaron: Operette von Johann Strauss, aufgeführt von der Budapester Operettenwelt

Hi Stetten, hi Hohenlohe: Geschrieben von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Franz Bäck

Immer dieser Michel: Frei nach Astrid Lindgren, Regie: Heinz Hagenau. 2001


 

1999 - "Die Heilige und ihr Narr"

Nach dem Roman von Agnes Günter, Regie: Franz Bäck. 1999


 

1997 - "Die Dunkelgräfin von Ingelfingen" und "Räuber Itzenblitz und der junge Ritter vom Kocherstein"

Geschrieben von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Franz Bäck, 1997


 

1995 - "Hochzeitsnacht mit Onkel Max"

Geschrieben von Dr. W. Frh. von Stetten, Regie: Günther Schößböck, 1995


 

1991 - Theaterstück "Die Heilige und ihr Narr"

Nach dem Roman von Agnes Günter, Regie: Rolf Parton, 1991